Skip to main content

Perspektivwechsel – Welche Strategien hat die Praxis?

Peter Seeger, Landwirt, Hof Seeger Zucht GbR (Hessen); stellvertretender Vorsitzender Ausschuss Schwein

Neben Druck auf die Erzeugerpreise durch Corona, Afrikanische Schweinepest und wegbrechende Märkte in Asien sowie rasant steigende Futterkosten wird der politische Druck immer größer. Die meisten freiwilligen Tierwohlprogramme mit hochgesteckten Ziele sind in der Vergangenheit gescheitert. Einzig die Initiative Tierwohl (ITW), finanziert durch eine Umlage des Lebensmitteleinzelhandels, hat es geschafft in die deutschen Ställe etwas mehr Tierwohl umzusetzen. Wie könnten Konzepte für die Zukunft aussehen?
Der Referent aus Südhessen betreibt einen konventionellen Betrieb mit Sauenhaltung und Schweinemast an 5 Standorten - der Großteil in Altgebäuden. 
Ab diesem Jahr alle Standorte in der Initiative Tierwohl. Ziel sollte es sein, Tierwohl in kleinen Schritten auch in bestehenden Ställen umsetzen zu können. ITW bietet hier die Möglichkeiten. 
Durch das schrumpfende Angebot in Deutschland besteht die Möglichkeit höhere Tierwohlstandards mit regionaler Produktion zu verknüpfen. Dies geht nur gemeinsam mit dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH.)  Neubauten mit Premium Tierwohl sind extrem teuer und bisher nur für einen sehr begrenzten Markt geeignet. Dafür braucht es eine Förderung durch den Staat. 


Vita:

42 Jahre; 
verheiratet; 3 Kinder
Konventioneller Betrieb mit Sauenhaltung und Schweinemast an fünf Standorten (Initiative Tierwohl)

Ehrenamtliches Engagement:
Mitglied DLG-Gesamtausschuss
stellv. Vorsitzender DLG-Ausschuss Schwein
Beirat DLG-Testzentrum
Beirat ISN
Gemeindevertreter in Otzberg