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Nachhaltigkeit in Krisenzeiten

Neubewerten – Aufgeben – Weiterführen?

21. und 22. Februar 2023 in Hannover

Zeitenwende – Das Wort des Jahres in Deutschland beschreibt treffend die Situation auch in der Landwirtschaft. Der Begriff kennzeichnet die enormen Herausforderungen, die zu bewältigen sind. 

Die Ausnahmesituationen stapeln sich, so dass man sie fast als neue Normalität begreifen möchte. Russlands Krieg in der Ukraine stellt alte Gewissheiten auf den Kopf. Die Märkte springen wild umher, sowohl auf der Beschaffungs- als auch der Absatzseite, und Wetterextreme müssen ebenfalls bewältigt werden. Und in dieser Situation müssen zugleich viele Fragestellungen bearbeitet werden, die sich aus dem europäischen Green Deal und weiterer Regulationen wie der EU-Taxonomie-Verordnung ergeben.

Da ist die Klimaneutralität, die bis 2050 Realität sein muss, und der in Kürze zu führende Nachweis einer nachhaltigen Wirtschaft. Der Nachweis, dass Unternehmen in punkto Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und bei gesellschaftlichen Aspekten auf gutem Wege sind.

Nachhaltigkeit in Krisenzeiten – Das sollten wir miteinander besprechen. Wir freuen uns auf Sie!

Die Teilnahme an der #DLGWintertagung2023 ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen ist eine vorherige Anmeldung erwünscht.

Hubertus Paetow und Dr. Lothar Hövelmann laden ein:

Aktuelle Veröffentlichungen zu den Themen der DLG-Wintertagung:

Pflanzenbau

Positionspapier zum EU-Saatgutrecht

DLG-kompakt 03/2022

Eine Stellungnahme des DLG-Ausschusses für Pflanzenzüchtung, Sortenwesen und Saatgut

Die Sortenzulassung und die Saatgutanerkennung bilden die Grundpfeiler des europäischen Saatgutrechts. Mit der amtlichen Sortenzulassung wird der Marktzugang neuer Sorten durch ein neutrales Prüfwesen anhand objektiver Prüfkriterien und auf Basis wissenschaftlicher Grundsätze geregelt. Durch die amtliche Saatgutzertifizierung wird jede Saatgutpartie vor der Aussaat einer neutralen mehrstufigen Prüfung unterzogen. Dies dient dem Verbraucher-, Ressourcen- und Umweltschutz sowie der Biodiversität gleichermaßen und fördert die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft. Mit seinen sieben Positionen setzt sich der DLG-Ausschuss deshalb für den Erhalt dieses, im Grundsatz bewährten, Systems ein und lehnt eine unnötige Bürokratisierung des Saatgutrechts entschieden ab.

Mechanische Beikrautregulierung: Praxis-Konzepte für Getreide

DLG-Merkblatt 473

Die mechanische Beikrautregulierung ist zentraler Baustein für erfolgreichen Ackerbau im Ökolandbau. Auch bei der konventionellen Landwirtschaft steigt aufgrund zunehmender Resistenzen von Beikräutern gegenüber chemischen Wirkstoffen und aufgrund der sinkenden Zahl einsetzbarer Wirkstoffe das Interesse an der mechanischen Beikrautregulierung als zusätzlichem Baustein im Pflanzenschutz. Im vorliegenden Merkblatt „Mechanische Beikrautregulierung – Praxis-Konzepte für Getreide“ zeigen Berater, welche Aspekte bei der Entwicklung einer betrieblichen Strategie im Mittelpunkt stehen. Versierte Praktiker geben Einblick in ihre Konzepte auf ihrem Standort. 

Einsatz der Pflanzenschutzspritze

DLG-Merkblatt 470

Das vorliegende Merkblatt ist Bestandteil einer Reihe von DLG-Merkblättern, die das komplexe ­Thema der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln behandelt. Dieses Merkblatt legt den Fokus auf Hinweise, Empfehlungen und Informationen rund um den Einsatz der Pflanzenschutzspritze.

Tierhaltung

Umgang mit krankem und verletztem Haus- und Wirtschaftsgeflügel

DLG-Merkblatt 477

Die Erkennung kranker und verletzter Tiere, ebenso wie die Entscheidung, welche Maßnahmen für jedes Tier im Einzelfall erforderlich sind, erfordert ein hohes Maß an Entscheidungskompetenz. Hierfür muss der Tierhaltende bzw. der Tierbetreuende über ausreichende Fachkenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
Das vorliegende Merkblatt soll Hilfestellung geben, wie kranke und verletzte Tiere in einem Geflügelbestand schnellstmöglich erkannt werden können und wie dann weiter mit den Tieren zu verfahren ist. 

Stoffstrombilanzierungspflicht ab 2023 erheblich ausgeweitet

Empfehlung des DLG-Arbeitskreises Futter und Fütterung

Der DLG-Arbeitskreis Futter und Fütterung weist darauf hin, dass zum 1. Januar 2023 im Rahmen der Stoffstrombilanzierungsverordnung (StoffBilV) die Bilanzierungspflicht erheblich ausgeweitet wurde, wodurch jetzt fast alle hauptberuflichen Nutztierhaltungsbetriebe davon betroffen sind. Die Expertengruppe empfiehlt den Unternehmen im vor- und nachgelagerten Bereich daher, die von den landwirtschaftlichen Betrieben hierzu benötigten Informationen oder Daten zeitnah und möglichst in digitaler Form zu liefern.

Kontakt

DLG e.V. • Michael Biallowons • Tel.: +49(0)69/24 788-209 • M.Biallowons@DLG.org